
Interkulturelle Kompetenz
In den letzten 50 Jahren wurde eine Datenbank (mit dem dazugehörigem Archiv) aufgebaut, die in Form und Inhalt weltweit einzigartig sein dürfte.
Diese wird fortlaufend erweitert und aktualisiert. Sie umfasst per heute über 80 Nationen/Kulturen:
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Das angebotene Material zu obigen Nationen ist sehr umfangreich. Die Informationen gehen stark in die Tiefe und umfassen unter anderem die folgenden Aspekte:
1) Human Mental Programming:
Wertvorstellungen und Glaubenssätze
Beispiele:
Jeder hat ein Verständnis zu „Loyalität“ und „Ehrlichkeit“. Aber ist dies in jedem Land gleich ?
Und wenn Werte kollidieren, welche Kultur schätzt „Loyalität“ mehr als „Ehrlichkeit“, welcher ist „Ehrlichkeit“
wichtiger ?
Jeder Mensch hat eine eigene Definition von „Rache“, aber ist diese Vorstellung bei einem Engländer die
gleiche wie bei einem Sizilianer ?
Ist ein Schwede eher „ehrlich“ oder „diplomatisch“, wie ist es bei den Finnen ?
2) Kommunikationsgewohnheiten:
2.1.) Wie ist die Kommunikation landes-
2.2.) Wie laufen Meetings ab ?
2.3.) Wie laufen Verhandlungen ab ?
Beispiele:
Ist Ihr Gesprächspartner stärker Daten&Fakten orientiert, oder legt er/sie mehr Wert auf eine persönliche
Basis ?
Konfrontiert Ihr Gegenüber eher logisch oder emotional ?
Beginnen Sie ein Meeting mit Small-
Ist Humor angebracht ? Wenn „ja“ welcher Art ?
Sollten Sie Ihre Informationen sehr präzise und direkt geben, oder eher indirekt und vage ?
3) Management-
3.1.) Wie werden Entscheidungen getroffen ?
3.2.) Wie werden Befehle/Anweisungen gegeben ?
3.3.) Wie/Womit werden Mitarbeiter motiviert ?
3.4.) Welche Hierarchie-
Beispiele:
Motiviert ein Chef in Kanada seine Mitarbeiter genauso wie in dem Nachbarland USA ?
Gibt ein Chef in Norwegen auf die gleiche Art Befehle wie der Kollege in Schweden ?
Werden Entscheidungen von Vorgesetzten getroffen, oder eher gemeinsam im Team ?
Wie wichtig ist die Einstellung zu Rang und Hierarchie ?
4) Zuhörgewohnheiten:
Wenn einer spricht (= Sie ?!) hört jemand anderes zu. Aber wie hört der-
Worauf achtet die jeweilige Zielkultur besonders, was ist eher uninteressant ?
Was erwartet das Publikum bei Ihrer Präsentation -
Aufmerksamkeits-
Beispiele:
Warum war Ihre Präsentation in Brüssel ein Flop, obwohl sie in Madrid doch so gut ankam ?
Möchte ein Italiener eher etwas zu Preis und Service hören, oder zu Design und Qualität ?
Wielange können Sie mit der Aufmerksamkeit des/der Zuhörer/s/in rechnen ?
Sollte die Präsentation eher sachlich oder emotional sein, nüchtern oder unterhaltend ?
5) Einstellung zu Raum und zur Zeit
6) Körpersprache und non-
7) Geschlechtsspezifische Aspekte
8) Religion
9) Verträge und Vereinbarungen
10) Selbstimage des Ziellandes/der Zielkultur
11) Manieren und Tabu´s
© 2009 GLOBOLIO -
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